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Leben lernen aber wie...

Willst Du Dein Leben in den Griff kriegen, so darfst Du keine großen Zukunftsreisen unternehmen. Es ist ebenfalls nicht förderlich sich in Traumwelten zu verstecken. Aber es ist auch nicht einfach. Beginne mit dem naheliegsten und das naheliegenste ist das worin Du wohnst, oder in meinem Falle haust. Es ist schwer vorstellbar und noch schwerer zu erklären, wie Dinge, die für einen ich sage mal normal,gesunden Menschen selbstverständlich und nebenbei erledigt werden, für jemanden wie mich eine große Überwindung und ja auch Herausforderung darstellen. Ich mag viele Dinge können, Talente haben- doch die eigentlich einfachsten Sachen gelingen mir nicht. Es ist schwer sich das einzugestehen und noch schwerer ist dies vor Anderen.
 
Und so habe ich nach dem doch tränenreichen Silvesterabend mich mit der Hilfe von unserem Admin, der zu Besuch war, an die Küche gemacht. Wir haben eine ganze Weile daran gesessen und auch viel Zeit zum Reden gehabt. Letzten Endes aber, konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Der erste Teil, in einem riesen Chaos, sah mit einem Mal passabel aus. Nicht schön, aber annehmbar. Und noch immer schwirrt mir der Satz im Kopf herum: "Jeden Tag ein bißchen." Und so habe ich es gemacht. Sogar jeden Tag eine Stunde, anstatt wie vom Admin angeraten eine halbe und ein bißchen was in der Wohnung verändert. Wenn man sich alles betrachtet, dann kriegt man die Krise- darf man gar nicht erst! Aber wenn man sich immer nur ein bißchen vornimmt und sein Auge auf das Geschaffte konzentriert, dann hat man sogar eine Motivation weiter zu machen. In einer Phase, wo man zu nichts mehr Lust hat, sich so tief in sich selbst vergraben hat, ist es sehr schwer heraus zu treten. Mancher mag sagen, nein viele- dann mach es doch einfach. Aber so einfach ist es nicht, nicht für Menschen wie mich. Man mag es kaum glauben, wie erdrückend das ist und es ist schwer erfaßbar. Doch es haben mehr Menschen das Problem, als man so denkt, nur wird es nicht hinaus getragen- zu groß ist die Scham. Aber irgendwann kommt wohl bei jedem der Punkt, wo er nach Hilfe schreit. Nicht nach jemanden, der alles für einen macht, sondern nach jemanden, der einen deshalb nicht abwertet und mit dem man darüber reden kann! Dann bedarf es eigentlich nur einer kleiner Anfangshilfe und Du beginnst von selbst endlich etwas zu verändern.
 
Es war einmal ein Mädchen, das war immer traurig und wenn es in den Spiegel sah, haßte es sich. Niemand verstand, warum sie so traurig war und so zog sie sich zurück. Doch dann eines Tages, es war zu Silvester, stand sie auf dem Balkon, tränenüberströmt und rief stumm zum Himmel- "Hilf mir! Bitte, bitte hilf mir doch!" Sie glaubte nicht an einen Gott, zumindest nicht so, wie ihr die Kirche Glauben machen wollte. Doch trotzdem kam schon am nächsten Tag jemand, von dem sie es nie erwartet hätte und half.
 
Dies sind wohl die kleinen Wunder des Lebens, die welche auftauchen, wenn Du denkst, daß nur noch der Tod Dich von all dem erlösen kann. Ich fragte mich in der letzen Zeit oft, warum ich noch hier bin. Mein Buch war geschrieben und ein Forum ins Leben gerufen. Aber nichts von Beiden hat erreicht, daß ich wirklich helfen konnte. Am allerwenigsten wohl mir selbst. Und doch war es gut, mein offizielles (zensiertes) Tagebuch zu führen (also nicht dieses hier), denn es hat mich zu meinem Schatz geführt und es hat mich meiner Mom noch näher gebracht als je zuvor. Aber jetzt weiß ich nicht mehr so recht, was ich schreiben soll- zumal auch der Titel nicht mehr paßt. Ich sehe mich nicht mehr als Sängerin und habe wirklich wirklich fest gestellt, daß mich dieser Berufszweig nie glücklich machen kann. Man muß dafür geboren sein, es reicht nicht aus, einfach nur singen und tanzen zu können. Da steckt viel mehr dahinter. Als ich vor einem halben Jahr DIE Chance bekam, habe ich sie abgelehnt. Ich habe in dem Moment, als man mir sagte, wie und was ich in meinem (Haupt-) Tagebuch und meinen anderen Pages zu schreiben hätte begriffen, daß das nur der Anfang einer Odysee ist, der ich nie gewachsen wäre. Sicherlich mögen nicht alle so ein, aber wenn Du wirklich Erfolg haben willst, dann mußt schon bereit sein, ein Stück Deiner Seele zu verkaufen. Ich bewundere die Menschen, welche diesen enormen Druck aushalten können, doch gibt und gab es einfach zu viele, die das eben nicht konnten/können. (Und dazu zähle ich auch mich) Und das ist nicht nur im Musikgeschäft so, ich glaube es ist in allen Bereichen, wo man mit der Öffentlichkeit arbeitet gegeben. Bis hoch in die Politik.
 
Nun ja, als ich das nach vielen, vielen Jahren endlich begriffen hatte- gab es für mich nur noch einen Fall in eine riesengroße Leere. Denn ich hatte keinen Plan B gemacht und das war wohl mein Fehler. So ließ ich mich gehen und wenn ich schreibe gehen, dann meine ich damit einfach alles. Als ich dann am Silvesterabend auf dem Balkon stand und mir erneut ein furchtbarer Gedanke kam, einer den ich eigentlich nicht mehr haben wollte wußte ich, jetzt muß etwas passieren! Ich wollte schon leben, aber nicht so. Ich glaube, daß keiner der Selbstmörder wirklich sterben will. Sie wollen schon leben, aber nicht so wie zuvor. Leider bekommen viele keine zweite Chance mehr. Denn Du wenn tod bist, ist das nicht wieder rückgängig zu machen!!! Ich verstehe jeden der sagt, ich will nicht mehr. ICH kenne dieses Gefühl und doch hat die Sache halt den Haken: Denn was wäre gewesen, wenn es doch anders gekommen wäre, wenn man nur den Mut gehabt hätte etwas zu verändern und so doch noch glücklich geworden wäre? Das will ich mir nie sagen müssen. Insofern man sich dies danach noch sagen kann. Das weiß ja keiner wirklich. Mein Glauben an ein Leben nach dem Tod, ist ja nur meiner, aber wenn es so wäre, dann würde ich mich zumindest DAS nie fragen wollen! Es gibt einen tollen Satz- ich bereue nicht, was ich getan habe- sondern das, was ich nicht versucht habe! Und das stimmt wohl. Und so versuche ich nun, wieder einmal aus meinem eigenen Schatten heraus zu treten. Vielleicht ist es das kurze Aufräumen in den letzten Tagen und vielleicht auch dieses offene Eingeständnis, was mir die Kraft gibt es wieder einmal zu versuchen...
 
Ich habe mich gefragt, was mich noch glücklich machen könnte. Und ich fand sogar eine Antwort darauf. Sie ist nicht sorfort umzusetzen und hat auch nichts mehr mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Es ist ein Traum und Schatzi sagte Gestern, daß man Träume nicht aufgeben soll. Und als ich diesen Wunsch zu einem Traum werden ließ, in diesem Moment wurde mir klar, daß es doch noch etwas gibt, was meinem Leben wieder einen Sinn verleihen und alles verändern könnte. Doch wie ich schon schrieb, ich plane nicht mehr meine nächsten Jahre, ich beginne ganz klein. Heute und Morgen sind wichtig. Aber diesen kleinen Traum, man nennt ihn auch Hoffnung, der wird mich antreiben und er ist sogar machbar. Doch dazu schreibe ich beim nächsten Mal mehr...
4.1.08 18:05
 


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