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Schneeflocken

Es schneit- endlich wieder und während ich auf dem Balkon sitze, eingehüllt in eine Decke, stelle ich fest wie schön doch ein solcher Moment sein kann. In der absoluten Stille einfach da zu sitzen und nur zu beobachten. Kein Wort zu sagen und keines zu hören.

Mein Tages und Nachtrythmus ist verdreht... So wirklich egal war es mir nicht, denn wer macht schon die Nacht zum Tage und umgekehrt den Tag zur Nacht. Im Winter ist der Unterschied sowieso kaum zu bemerken; doch in Momenten wie diesem stelle ich fest, daß es doch Dinge gibt, die den Tag- oder zumindestens Momente von ihm erlebenswert machen.

Eigentlich mag ich den Winter gar nicht, besonders nicht, wenn er nur verregnet und kalt ist. Aber an Tagen wie diesen, wo es doch tatsächlich einmal schneit, hat er doch etwas sehr romantisches. Zeigt doch jede Schneeflocke auf eigenartige und abstrakte Weise einen Menschen. Keine Flocke sieht gleich aus, auch wenn sich auf den ersten Blick viele ähneln. Und ganz ähnlich wie die Schneeflocken fallen einige Menschen in mein Leben, bleiben ein Weilchen und irgendwann schmelzen sie dahin. Ja und sie fallen auch ganz unterschiedlich. Manche haben einen leichten Segelflug, andere hingegen fallen in großem Tempo. Und doch ganz egal, wie sie gefallen oder majestätisch gesegelt sind- alle kommen mal unten an. Ist es nicht auch so im Leben.? Sind wir nicht alle wie Schneeflocken. Jede anders und doch kommt jede unten an? Ich frage mich, was sie auf ihrem Flug wohl sehen, es muß doch schön sein, von so hoch oben ins Leben zu fallen?! Manche kleben auch an anderen fest, wie kleine Grüppchen. Nur die wenigsten fallen allein. Und dennoch schmilzt irgendwann jede (außer man lebt am Nordpol). Wichtig ist doch eigentlich, was man auf seinem Flug erlebt hat- doch hat leider auch nicht immer Einfluß darauf.

Nun auch ich bin eine Schneeflocke und manchmal nehme ich die Welt um mich herum wahr, traue mich sogar ganz kurz die Augen aufzumachen, auf meinem Flug. Doch die meiste Zeit schließe ich sie wieder ganz fest, aus Angst vor dem Fall. Wenn ich jetzt schon unten ankäme- so hätte ich jedoch kaum etwas zu erzählen, doch muß man das? Wenn die anderen Flocken mich fragten, was hast Du in der letzten Zeit gesehen oder erlebt, so müßte ich sagen- gar nichts, ich hatte die Augen zu. Und mir graust es davor, wenn sie aus ihrem erzählten, wie schön es war und was sie alles taten, weil es mir meine eigene Unfähigkeit meine Träume wahr werden zu lassen, bewußt macht.

Ich träume sehr viel und sehr gern. Wer kennt sie nicht, diese amerikanischen Filme, von einer kleinen heilen Welt. Wo das einzige Problem für den Dorfpolizisten ist, die Katze vom Baum zu holen? Doch die Wahrheit ist leider, daß es nur ein Film ist und es so einen Ort in der wahren Welt nicht gibt. Aber in meinem Herzen gibt es ihn und ich lebe manchmal dort ein Stück meines Lebens. Was also sollte mich dazu bewegen, ihn zu verlassen? Und ich glaube so geht es vielen und ich frage mich, warum es dann immer noch so düster aussieht. Vielleicht deshalb, weil die Anderen, genauso wie ich, sich nicht trauen die Augen zu öffnen. Das Erwachsen werden hat mich Dinge wie Vernunft und Realität lehren wollen. Doch ich war nicht bereit diese Dinge zu verinnerlichen. Sehr oft, fühle ich mich noch immer wie ein Kind und ich weiß natürlich, daß ich das nicht mehr sein darf. Irgendwann muß man wohl erwachsen sein, auch wenn es einen nicht glücklich macht. Vielleicht komme ich deshalb auch nicht mit mir klar. In manchen Augenblicken erwische ich mich trotzdem mit einem Teddy im Arm und frage mich, wie lange der Polizist wohl diesmal gebraucht hat die Katze vom Baum zu holen.

26.12.07 15:34
 


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