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Eine andere Wahrheit und der lange Weg dort hin!

Was meine Übungen betrifft, die ich ja nun jeden Abend vor dem einschlafen mache, so komme ich langsam an eine Sackgasse, wo irgendetwas in mir zu blocken scheint. Gestern Abend war ich an einem Punkt angekommen, wo ich sie abbrechen mußte, weil meine Beine so heftig gezuckt haben, daß ich mich überhaupt nicht mehr auf meine Übung konzentrieren konnte. Ich hatte das Gefühl als würde ich wieder den Nebenwirkungen meiner Schlaftabletten erliegen, die ich jahrelang genommen hatte. Dort ist es nämlich ebenso gewesen, daß man unkontrollierte Zuckungen in den Beinen hatte. Man nennt das auch Restless Legs Syndrom. Vielleicht hat mein Unterbewußtsein während der Übung auf diese Reaktion zurück gegriffen, weil ich langsam an eine Wende komme, wo es nicht hin will?! Oder es war ein Flashback? Eigentlich unwahrscheinlich, denn ich nehme die Tabletten ja nun schon eine Weile nicht mehr und hatte auch nie Probleme damit, wenn ich sie abgesetzt hatte. Auf jeden Fall ist das nun schon das 2. Mal und Gestern Abend war es heftiger, als am Tag zuvor. Vielleicht sollte ich die Magnetfeldmatte erst nach beendigung der Übung anmachen, denn ständig kribbelt und kitzelt es. Keine Ahnung...


Andererseits ist es dieselbe Reaktion, die Schatzi einst hatte, wenn ich meine Übungen in seinem Beisein mach(t)e. Obwohl er schlief und obwohl er nie dieses Schlaftablettenproblem hatte. Da ist aber auch Niemand den man mal fragen kann. Das ist schon ein wenig depremierend. Für so viele Dinge gibt es Lehrer, Menschen die man um Rat fragen kann und die einem dann sagen, das sei normal, oder man mache an diesem Punkt etwas falsch. Nur für dieses Gebiet, da scheint es Niemanden zu geben. Diese Menschen, die diese Gabe haben tragen kein Schild um den Hals- im Gegenteil! Wer wirklich etwas kann, der trägt es nicht heraus. Nur diejenigen, die meinen etwas zu können (oder zumindestens viele von ihnen) machen es publik, um die Menschen auszunehmen. Da ist es doch nur klar, daß diejenigen, welche wirklich etwas können unter dem schlechten Ruf zu leiden haben. Davon abgesehen scheint es auch sehr viel Angst zu machen, wenn man anders ist. Da werden Horrorbilder projeziert, die einfach nicht der Realität entsprechen. Es ist schade, ich glaube aber, daß irgendwann eine andere Zeit kommen wird, eine Zeit, wo die Menschen verstehen werden. Bestimmt nicht mehr in meinem Leben, aber es wird wohl so sein.


Auf der anderen Seite merke ich nun, daß zumindest meine Ängste geringer geworden sind. Ich habe nunmehr positiven Besuch, wie ich es nenne und bin beeindruckt von der Liebe und Wärme, die dieser ausstrahlt. Es ist ein tolles Gefühl berührt zu werden und dabei das Gefühl zu haben, als sei man auf eine wundervolle Art und Weise elektrisiert. Es hat etwas tröstendes, etwas beruhigendes und es ist der Lohn für meine Übungen und all das was ich mir erarbeitet habe. Nur wie geht es jetzt weiter? Ich werde einfach mal versuchen, die Übungen auf den Tag zu verlegen und schauen was passiert. Wenn ich eines jedoch erstaunt begriffen habe, so ist es der Fehler, daß ich immer dachte, diese Dinge kämen vom vorderen Teil des Gehirns. Umso erstaunter war ich zu bemerken, daß sie vom Hinterkopf ausgehen. Das war es, was man mir damals deutlich machen wollte. Ich habe es falsch angefaßt. Wir versuchen immer alles über die Stirn und Co. zu machen, doch wer hat es schon mal über den Hinterkopf versucht?

 


13.11.07 12:26


Aufarbeitung

Ich bin eigentlich ins Heim gefahren, um Sachen für mich zu klären. Nur iorgendwie habe ich wohl gar nichts geklärt. Das merke ich daran, daß es nun schon der 2. oder 3. Tag ist, wo ich Alpträume habe. Und immer geht es um dieses Heim. Das war irgendwie nicht Sinn der Sache, daß es mir hinterher schlechter geht als vorher, denn noch immer läßt mich dieses Thema nicht los! Ich bin gespannt wie lange ich diesmal davon träume, bis alles aufgearbeitet ist, denn aufarbeiten tue ich Dinge stets in meinen Träumen. Seit 1994 arbeite ich auf und es gab wenige Nächte, wo ich mal sagen konnte: Was für ein schöner Traum! Nun gut, ich hatte ein paar schöne Träume gehabt, jetzt im Rückblick kommen sie mir jedoch nur vor, wie ein schwaches Trostpflaster. Und was zeigt mir das? Ich bin noch lange, lange, lange nicht so weit, wie ich in meiner Entwicklung gern wäre, oder mir eingeredet habe zu sein. Nun ja, ich ahne auch schon, wovon ich im Anschluß träumen werde...
 
Das wird dann nämlich wohl das Thema Freundschaft sein, was mich ebenfalls nicht los läßt bzw. was ich nicht los lassen kann. Ich habe am Wochenende mit meinem besten Freund wow gespielt und dabei über ts (teamspeak) mit ihm gesprochen. Mir fiel auf, wie aggressiv ich noch immer auf ihn reagiere, bzw. auf das was er sagt und wie er etwas sagt. Momentan ist meine Klugscheißertoleranzschwelle nicht gerade hoch. Im Gegenteil- sie ist erschreckend niedrig. Ich springe sofort an, generell bin ich momentan ziemlich aggro drauf! Das hat zwar zum einen den Vorteil, daß ich mich endlich wehren kann- ich mich zum anderen aber frage, ob das wirklich sein muß, gleich wie ein Hund darauf anzuspringen!
13.11.07 11:36


Gedanken und Fragen zum Thema Freundschaft!

Die Erwartungshaltung an eine Freundschaft, bedarf der ständigen Überprüfung,

zumal die eigene Definition von dieser, selten die, des Freundes ist!

Und so frage ich mich, was die Basis einer echten Freundschaft ist. Was zeichnet sie aus?

Vertrauen? Und was geschieht, wenn dieses entfällt- ist es dann noch Freundschaft?
 

8.11.07 16:01


Über Freundschaften, Erwartungshaltung und Veränderungen in Denkmustern

Boah mann ey, ich war gerade fertig mit schreiben und wollte noch mal nachlesen, da habe ich irgendwie wohl das Fenster geschlossen. (Ist mir ja noch nie passiert!!!) Wie ärgerlich, der Eintrag war echt lang! Na ja, ich werte das als ein- das hätte ich wohl besser nicht veröffentlichen sollen- okay!

Dann halt nur so viel, ich habe endlich wieder richtig schlafen können- das hat mir sehr, sehr gefehlt! Irgendwie bin ich momentan extrem übersensibel, was zwar zum einen sehr positiv ist- zum anderen aber den Nachteil hat, daß man dem Wasser noch näher ist als sonst. Wir haben uns vorgestern "my life" angeschaut und ich habe fast den ganzen Film durch geheult. So extrem kannte ich das ja noch nicht von mir. Ich denke aber mal, daß es gar nicht so sehr am Film lag (ich habe ihn ja schon x-mal gesehen) sondern eher daran, daß ich mal wieder Druck ablassen mußte. Und Gott sei Dank habe ich einen Partner an meiner Seite, wo das auch geht und der mich nicht mit irgendnem Mist vonwegen "typisch Weiber" vollsülzt. Es gibt Filme, die berühren mich sehr stark und diese würde ich mir nur mit meiner Mom oder meinen Schatz anschauen. Denn das sind Menschen, die sich nie über meine Tränen lustig machen würden, oder denen ich was erklären müßte. Und von denen auch kein  Spruch vonwegen- "sich im Schmerz suhlen" kommt, wie von G. oder ein "ist ja reichlich überzogen" wie von meinem bsten Freund. Zu weinen, das kann ich wirklich nicht vor jedem und am schwersten ist es, wenn ich weiß, daß ich es nicht sollte- zumindest nicht vor dieser Person und ich es trotzdem nicht zurück halten kann. Manchmal frage ich mich, ob meine Freunde eigentlich noch meine Freunde sind! Ich glaube, wir haben uns in verschiedene Richtungen entwickelt. Sicherlich würde ich keinem von Beiden die Freundschaft kündigen, aber es ist doch schade, wenn das Vertrauen, was einmal da war langsam aber sicher stirbt. Wißt Ihr, wenn immer so ein Klugscheißerspruch kommt, dann fühle ich mich verarscht und nicht ernst genommen. Und ich will auch nicht immer alles erklären müssen, manchmal kommt es mir schon wie eine Rechtfertigung vor. Fakt ist, daß ich mir bei meinen beiden Freundschaften mittlerweile genau überlege was und wie ich etwas sage. Das ist schade , aber mittlerweile unumgänglich. Ich habe versucht Gespräche zu führen, es bringt nichts- es bringt einfach nichts. Am traurigsten finde ich eigentlich, daß dem Menschen, den ich begonnen hatte zu vertrauen- ich nicht mehr vertrauen kann! Erst sagt er mir, Du kannst mir vertrauen und ich solle vorsichtig sein, wem ich etwas über meine Gabe erzähle und dann sagt er mir, bei meinem letzten Besuch- das spielt sich alles nur in unseren Köpfen ab- vonwegen Einbildung und so. Somit ist das Thema für mich erledigt- er wird nie wieder etwas von mir darüber erfahren! Ein Arbeitskollege meines Schatzes sagte mal zu mir, irgendwann muß man einsehen, daß man sich auseinander "gelebt hat" und das es nie mehr so sein wird wie es mal war. Wenn man weiterhin daran fest hält, geht man kaputt. Nur eine 11 jährige Freundschaft aufzugeben liegt mir fern, ebenso wie die andere mit G. So habe ich aber für mich einen Kompromiss gefunden und der bedeutet halt, einzusehen daß die Nähe weg ist und auf einer oberflächlicheren Ebene weiter zu machen. Ich weiß, daß mich das spirituell nicht weiter bringt, aber ich habe schon zu viele Freundschaften und Beziehungen in meinem Leben gekappt, daß es eigentich eine Herausforderung ist, es mal nicht zu tun. Es muß ja nicht alles perfekt sein- geht auch gar nicht. Ich muß aufhören so totalitär zu denken. Entweder oder- nein, nicht in diesem Fall. Ich will lernen Zwischennuancen zu sehen... Ich kann mein Gegenüber nicht verändern, ich kann aber mein Denken verändern. Meine Erwartungshaltung an den neuen momentanen Ist- Zustand anpassen, oder auch im PC Deutsch updaten ^^. Wenn also der Ist-Zustand lautet, ich kann mit x und y nicht über dieses Thema sprechen, dann mache ich es auch nicht mehr. Was ja nicht heißt, daß es nicht noch andere Themen gibt, über die wiederum wir uns ganz wunderbar unterhalten können. Das typische an meinem Krankheitsbild ist das totalitäre Denken. Entweder- Oder! Und das versuche ich einfach mal zu verändern Mir schrieb eine liebe Frau vor ein paar Tagen:

Alles, was du bei anderen Menschen betrauerst, betrauerst du in
Wirklichkeit in dir und die anderen spiegeln es dir wieder.


Wenn ich also betrauer, daß man mich nicht mehr ernst nimmt oder mit klugen Sprüchen eindeckt (was für mich ein Zeichen, der eigenen Unsicherheit ist. Denn wer etwas wirklich weiß, hat nicht dieses permanenten, penetrante Überzeugungsbedürftnis), dann betrauer ich in Wirklichkeit, daß ich selbst so bin. Viele Dinge, die ich Anderen um die Ohren haue, sage ich meistens dann so oft, wenn ich ihre Bestätigung brauche, oder mir selbst etwas einhämmern will. Wie hieß es noch gleich:

Wer etwas wirklich glaubt, der muß nicht überzeugt werden.
Für den, der zweifelt, gibt es nie genug Beweise!!!

Ich glaube da ist was dran Und auch all das, was ich jetzt schrieb, weiß ich nicht wirklich. Ich habe es geschrieben, um meine Gedanken zu ordnen und eine Antwort zu finden. Aber ich denke, es wird noch verdammt viele Schreiben geben, bis ich einigermaßen zufrieden bin Doch das ist ja auch nicht schlimm, denn wir sind hier um zu lernen und nicht weil wir alles wissen. ^^

 

8.11.07 14:29


Lebenshoffnung

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Täler voller Licht
fühle in anderen Dimensionen
Hier ist die Freiheit des Herzens
die meine Seele liebend macht
Wie sehr sehne ich mich in eines von ihnen
wo am Himmel die Vögel ziehen
ihre Schwingen sie mit Leichtigkeit zu anderen Orten tragen
hoch empor erheben sie sich
mit solcher Anmut, als ob sie nie etwas anderes täten


Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Berge, auf deren Spitzen,
die Sonne durch den Schnee reflektiert wird
Eine Reise in unbekannte Welten
so nah und doch so fern erscheinen sie mir
Hoffnungsvolles Glitzern in meinen Augen
geleitet mich die Liebe auf Schritt und Tritt
Möchte fliegen können, immer der Sonne entgegen
So alt schon ist die Sehnsucht
und doch immer wieder neu erwacht

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Seen und tauche hinein
denn sie sind getränkt von Weisheit und Segen
So viele Seelen auf der Reise
ins innere ihrer Selbst, streben weiter
immer weiter zu neuen Erkenntnissen und Wahrheiten
Gemeinsam sind WIR die Sonne,
komm und zehre von unserer Kraft,
Komm mit uns mit und begleite uns auf dem Weg
durch das Mysterium des Lebens, es gibt so vieles zu entdecken
so vieles zu verändern und ich glaube fest daran,
daß wir uns eines Tages alle in ein gleißendes Licht verändern...
das irgendwann alles Dunkel erhellen wird!

8.11.07 12:12


Träume und Visionen

Vorgestern Abend hatte ich wieder eine Vision. Ich lag gerade ganz entspannt auf G.`s Massagematte und lauschte den Klängen einer Meditationscd, die er für mich eingelegt hatte. Da kam mir mit einem Mal das Haus meiner geliebten verstorbenen Großeltern in den Kopf. Ich schritt durch das Haus hindurch und war erstaunt über die Detailfreudigkeit. Ich war zuletzt vor 12/13 Jahren in diesem Haus gewesen und wußte schon nicht mehr wie es aussah. Im Keller hörte ich Kindergeschrei. Ich war zutiefst betroffen. Dann tauchte mit einem Mal mein Opa auf und sprach mit mir. "Es geht um Schuld!" Ich wußte, was er meinte. Ich dachte immer, ich hätte ihn hier fest gehalten, aber es war nicht nur ich. Er selbst ist gefangen in diesem Haus, in seiner Schuld. Er wollte, daß ich sehe, was er getan hatte. Und ich sah es- ich begriff. Ich versuchte Licht in sein dunkles Haus zu bringen, doch es gelang mir einfach nicht. Ich fühlte diese überwältigende Einsamkeit und Trauer. Ich wußte, daß es nicht nur die meinige war. Doch ganz gleich was er getan hat, ich liebe ihn dennoch und es gibt nichts, was das jemals ändern würde! Nur muß nicht ich ihm vergeben, denn an mir hat er versucht gut zu machen, was er seinen eigenen Kindern angetan hat. Seine Kinder sind es, die ihm verzeihen sollen bzw. er selbst ist es, der sich verzeihen muß!

 

Ganz gleich welche Vision und welchen Traum ich auch habe, eines fällt mir immer wieder auf. Alle Seelen, die mich um Hilfe bitten, sind in ihrem eigenen Gedankenkonstrukt stehen geblieben. Erst wenn sie sich daraus gelernt haben zu befreien, oder ihnen jemand dabei hilft- erst dann wird dieses auch einbrechen und sie werden andere Dinge sehen. Welche kann ich nicht sagen, ich war zwar schon auf der anderen Seite- aber nicht lange genug, um zu wissen, was dort vor sich geht. Ich weiß nur, was ich hier erlebe und oftmals frage ich mich, was eigentlich real ist. Manchmal erscheinen mir meine Träume oder auch Visionen so echt, daß ich beginne an mir und meiner Wahrnehmung zu zweifeln. Fragen nach dem, was denn nun wirklich real ist und was nur ein Gedankenkonstrukt beschäftigen mich zunehmend.

 

Um zur Vision zurück zu kommen, so ging ich mit ihm zum Teich und streckte in Gedanken meinen Finger hinein. Mit einem Mal wurde das trübe Wasser des Teiches klar. Dieser Teich, war das Erste, was nun ein bißchen heller in seiner Welt war. Ich reichte ihm ein paar Fliegen (die hat er immer gesammelt und dann seinen Fischen gegeben) und gemeinsamen warfen wir stumm die Fliegen in seinen Teich. Einen Tag zuvor hatte ich ebenfalls wieder einen eigenartigen (diesmal Traum) von einem Arzt, den ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte. Er fragte mich, ob ich ihm helfen könnte. Da draußen sitzt seine Sekretärin und er wollte ihr schon immer sagen, daß er sie liebt, hatte sich aber nie getraut und nun kann sie ihn nicht mehr verstehen. Er käme nicht zu ihr hin. Ich sagte ihm, daß ich ihm nicht helfen kann. Daraufhin wurde er ganz traurig, kniete sich hin und ich legte zum Trost meinen Kopf auf seine Beine. Ich fühlte in diesem Augenblick eine so überwältigende Liebe und versuchte ihn zu trösten. Ich glaube er lächelte und dann wachte ich auf. Momentan geschieht wieder sehr vieles in meinem Leben. Hatte ich mein Herz vor einem Monat noch gesperrt, so bin ich jetzt wieder offener für diese Dinge. Ich fühle Liebe und ich fühle Trost.

 

Und ganz gleich, was heute auch geschehen ist- ich vertraue darauf, daß alles richtig war. Den Sinn einer Sache erkennt man nicht immer sofort, aber ich vertraue darauf, daß es einen Sinn hatte. Es war ein Traum, der mich das machen ließ, was ich heute getan habe. Und wenn ich jetzt bedenke, daß ich, wenn ich heute Morgen nicht aus dem Bett gefalle wäre, das alles auch zeitlich nicht gepackt hätte- so sehe ich mich ebenfalls darin bestärkt. Ich habe geträumt, daß es wichtig und dringend ist, dies zu tun- um jemanden damit zu helfen. Vielleicht waren es gar nicht die Mädchen die gemeint waren. Vielleicht war er es. Er war wirklich immer ein sehr guter und liebevoller Betreuer. Eine Seele von Mensch! Und wenn ich jetzt mit klarem Kopf noch einmal darüber nachdenke, so war es schon eigenartig- wie abweisend und kühl er sich heute verhalten hat. Nachdenklich machte mich vor allem der Satz von ihm: Er hätte mir helfen können, aber er hat es nicht getan- es sei seine Schuld gewesen. Ich sagte ihm, daß das nicht stimmt. Ich denke, er meinte auch gar nicht mich, ich denke er meinte eigentlich das Mädchen, was sich umgebracht hatte. Er sagte, es sei seine Betreute gewesen und das in einer Art und Weise, die mir jetzt klar macht, daß seine ablehnende Haltung gar nicht mir galt- sondern wahrscheinlich ein Schutzschild war, daß er sich zugelegt hat. Ich glaube nicht, daß ein Mensch wirklich einen Selbstmord verhindern kann- aber ich kann mir gut vorstelen, daß man sich diese Frage stellt...

5.11.07 23:46


Stimmung: Am weinen!

Ich habe mir so viel Mühe gemacht mit dem Buch, all die Seiten nummeriert, jede einzelne in eine Klarsichtfolie getan, extra noch welche hinzu gekauft, eine CD gebrannt, ein Cover entworfen, 2 Fotoseiten kreiiert- kurz all meine Liebe in dieses Buch gesteckt. Ich habe sogar, weil ich ja keinen Aufkleber für die CD hatte sie kunstvoll mit einem Gold und Rotstift bemalt. Und wozu?

 

Um mir erzählen zu lassen, daß das ja sowieso zu viele Seiten sind und ob ich mir wirklich einbilde anderen damit helfen zu können. Das sei ja sowieso nur meine Ansicht (sehr witzig ist ja auch meine Bio) und das wird doch sowieso kein Mädchen lesen wollen und blablabla. Und das von dem Menschen, in dden ich 5 Jahre verliebt gewesen war. Der früher immer so lieb war, so viel Verständnis hatte. Ich war nicht nur gekommen, um das Buch abzugeben, ich wollte auch endlich für mich einiges klären. Mich entschuldigen für Fehler, die ich in meiner Vergangenheit gemacht hatte- endlich meinen Seelenfrieden wieder finden. Er sagte nur: Na immerhin lebst Du noch und bist nicht ständig in der Psychiartrie. Ich kann das Alles gar nicht so wieder geben. Ich habe ihn gebeten, sich das Buch doch wenigstens mal durchzulesen. Ich weiß nicht, was geschehen ist, aber er ist so kalt geworden. Ich zumindest habe das so empfunden. Ich bin dort in Tränen ausgebrochen. Ich kam da hin um etwas wieder gut zu machen, ich habe da gesessen und versucht nicht zu heulen, doch das hat es nur schlimmer gemacht. Da waren so viele Dinge, die mich einfach nur fassungslos gemacht haben. Er sagte, ich sei ihm immer wichtig gewesen, heute trifft er sich nicht mehr mit Ehemaligen, nur noch die von damals. Das habe er geändert. Ich weiß nicht, warum ich geträumt habe, daß ich dieses Buch dort hin bringen soll- vielleicht war es gar nicht der Mädchen wegen, vielleicht war es wegen ihm. Er sagte, es habe sich ein Mädchen, das er betreut hatte, umgebracht. Ich glaube, das hat ihn verändert. Aber ich kann spekulieren wie ich will. Es verändert ja nichts.

 

Das einzige, was mich noch tiefer berührt hat (im positiven Sinne jedoch, nur leider zu einem recht unpassenden Zeitpunkt, weil ich psychisch schon so angegriffen war), war es unsere ehemalige Heimleiterin wieder zu treffen. Sie hat mich sofort erkannt, kam auf mich zugestürmt, hat mich angestrahlt und umarmt. Sie wollte mich gern wieder sehen. Wenn ich nächstes Mal in Berlin bin, soll ich sie doch anrufen. Diese krassen Reaktionsgegensätze bringen mich total aus der Fassung und ich weine eigentlich mehr, wegen ihr als wegen ihm.

 

 

5.11.07 22:50


Ich will nach Hause

Wieeee schaffft der es Mücken um diese Jahreszeit zu haben??? Ich hab keine Lust mehr, das kann doch alles nicht sein- was für ein Alptraum. Um 5 Uhr war die Nacht zuende. Erst mal Scheinwerferlicht an, dann noch tipptipp am PC, anschließend der Kater, der angefangen hat ein Katzenjammerkonzert zu geben, dann ein bekanntes sssss und schon wurde ich mehrmal von dieser oder waren es mehrere Mücken gestochen und schlußendlich, um dem Ganzen die Krone aufzusetzen geht erst mal die Waschmaschine an. Ist das zum kotzen ey. Das war jetzt eine Woche zu viel hier!
5.11.07 08:14


Morgen ist es soweit...

So was mein Buch betrifft ist jetzt alles fast fertig. Fehlt nur noch ein vernünftiges Cover, nur irgendwie sind auf diesem PC keine gescheiten Grafikprogramme drauf- na ja, Schuld eigene, ich hätte es ja auch alles schon fertig machen können.
 
G. war heute Gott sei Dank so lieb mir alles auszudrucken und mein bester Freund hat noch ein paar Klarsichtfolien gespendet. Es fehlen aber immer noch einige und zu Ende nummerieren muß ich die Seiten auch noch, das ist vielleicht eine nervige Arbeit!!! Das ganze Buch hat 255 Seiten- also die neue Version. Hätte ich nicht gedacht...
 
Irgendwie bin ich dennoch unzufrieden, ich hätte eigentlich noch eine CD von mir mit beitun sollen- ich Depp. Ich könnte zwar jetzt noch eine brennen, aber irgendwie sieht das alles ja nicht so prall aus. Tja was soll`s. Auf jeden Fall bin ich auf den morgigen Tag sehr gespannt, denn dann werde ich zu der neuen Adresse hin fahren. Wenn ein Betreuer da ist, der mich noch kennt, dann habe ich wohl großes Glück ^^
4.11.07 22:11


zutiefst enttäuscht

Heute Nacht habe ich bei meinen anderen Freunden übernachtet und das war wohl auch der Grund, warum ich endlich mal wieder richtig schlafen konnte. Dennoch fühle ich mich noch immer geschlaucht- na ja, eine ganze Woche kaum Schlaf kann man ja nicht in einer einzigen Nacht ausgleichen! Wenn ich nächstes Mal nach Berlin fliege, werde ich das anders aufteilen und das nicht nur, weil ich hier so schlecht schlafen kann. Oder ich werde es verkürzen. Meine Nerven hängen noch immer zwischen den Seilen und ich bin unheimlich aggro. Oder um es passender auszudrücken enttäuscht. Bei meinem letzten Besuch hatte ich gehofft, daß er endlich mal begriffen hätte, wie verletztend es ist nie ernst genommen und von oben herab behandelt zu werden. Ich habe es ihm auch gesagt, wie ich enttäuscht ich bin. Ich sagte: "So wie Du nie werden wolltest, wie die Menschen, die Du verabscheust, genauso bist Du geworden. Das ist wirklich schade. Du bist so herablassend- wirklich schade!" Da hat er nur gelacht, wie jmeistens kommtg wenn überhaupt nur so ein- ach Kleene, so bin ich halt! Oder "So kennt und liebt man mich!" Egal was ich sage, er nimmt es nicht ernst. Wären wir nicht schon 11 Jahre befreundet, so hätte ich mich wohl schon lange von ihm abgewand. Ich frage mich, warum macht er das? Er hat sonst keine Freunde, weil alle Menschen um ihn herum in seinen Augen primitiv sind. Es macht mich irgendwie fassungslos, traurig und sehr sehr wütend, daß er wieder in dieses Verhaltensmuster zurück gefallen ist. Warum entwertet er alles und jeden? Warum macht ein Mensch das? Er kann doch das nicht im ernst glauben, oder? Er glaubt tatsächlich, daß alle außer ihm (ich sags mal mit meinen Worten) unter seiner Würde sind. Frage- warum gibt er sich dann überhaupt noch mit jmir ab? Ist es die Macht der Gewohnheit? Er scheint wirklich nicht zu merken, daß er unsere Freundschaft aufs Spiel setzt. Wenn ich ihm nicht mehr vertrauen kann, nicht ernst genommen werde und er mir überhaupt nicht mehr zuhört- wie soll da eine Freundschaft konstant bleiben?! Ich weiß, daß er eifersüchtig ist und mich immer noch liebt, gibt er ja auch zu (vor 8 Jahren waren wir mal ein Paar). Aber sorry, die Zeit ist vorbei und da muß er doch langsam mal drüber stehen?! Die Beziehung ging übrigens aus ähnlichen Gründen zu Bruch. Dann gab es aber wieder Zeiten, wo es meiner Meinung nach freundschaftlich ganz gut ging. Und jetzt ist es schon wieder so?! Was ist passiert? Ich kapier es einfach nicht! Ich weiß nur, daß ich tierisch enttäuscht bin...
4.11.07 15:57


geschlaucht...

Ich fühle mich heute wie bestellt und nicht abgeholt. Ich habe seit ich in Berlin bin fast keine Nacht schlafen können und das schlaucht mich doch ungemein. Mein bester Freund schnarcht so laut, daß ich es selbst durch die Ohropax noch höre. Und wenn er dann wach ist, ist er auch nicht gerade das, was man leise nennen kann. Ich hatte schon überlegt, ob ich mich auf dem Klo hinlege. Aber irgendwie ist das wohl ein bißchen zu klein Das schlimme ist, er hat alles (bis auf das Klo eben) in einem einzigen großen Raum. Früher hat er nie so geschnarcht, ich vermute mal, daß das an seiner extremen Gewichtszunahme gelegen hat.
 
 
Er hat sich, ebenso wie ich eigentlich ganz schön gehen lassen. Bei mir ist das Problem entgegen gesetzt, heißt ich nehme dann immer ab. Während andere die Veranlagung zum zunehmen habe, habe ich sie zum dünn sein. Mein Ideal- und Wohlfühlgewicht liegt eigentlich bei 56 kg. Das ist das Gewicht, wo ich mich sogar richtig hübsch finde. Ich hingegen wiege wieder nur 47 kg und sehe schon wieder aus wie der Tod auf zwei Beinen. Zumindest kriege ich das schon mein ganzes Leben lang zu hören. Sprüche wie: Eß doch mal was, daß aus Dir was wird, Du bist ja wieder dünn geworden, Gibts bei Euch nichts zu essen, Du MUßT mehr essen etc. höre ich mir nun schon mein ganzes Leben an. Ich kann nachfühlen, was die Menschen fühlen, denen man das Gegenteil um die Ohren haut. So oder so, wie man es auch betrachtet ist Beides nicht schön
 
 
Na ja, da mein bester Freund früher nicht geschnarcht hat und auch viel schlanker war, tippe ich mal, daß das damit etwas zu tun hat. Vermutet er selbst im übrigen auch. So gern ich in Berlin bin, so freue ich mich jetzt schon wieder auf MEIN Bett!!! Außerdem ist es schon ungewöhnlich für uns (meinen besten Freund und mich), daß ich eher Nachtaktiv bin und er (in meinen Augen) mitten in der Nacht, also früh Morgens aufsteht (selbst wenn er ausschlafen könnte).
 
 
Und jetzt werde ich mich mal so langsam anziehen und los wackeln. Bei Woolworth haben sie so schöne flauschige und große Kuscheldecken, da will ich noch 2 von holen. Mein bester Freund wollte auch noch eine, als er gesehen hat, wie schön weich und groß die sind. Also noch eine für meinen Schatz und eine für ihn *gg* Hätte ich mir eigentlich gleich denken können, aber irgendwie war ich wohl zu faul, so viel zu schleppen *gg*
 
 
Achso, Gestern waren wir übrigens noch im 3 D Kino, sind dort via Brille Achterbahn gefahren. Gott war mir schlecht und schwindelig, obwohl es nur ein Film war. Aber daran zeigt sich immer wieder, wie gut man das Gehirn mittlerweile bescheißen kann ^^
3.11.07 11:37


Angst oder Vorsicht?

Kennt Ihr das? Ihr seht einen Film oder lest irgendwo etwas und findet es erst mal tierisch daneben, regt Euch so richtig darüber auf und denkt aber trotzdem darüber nach. So ging es mir mit einem Film, wo es über das Leben nach dem Tod ging, er heißt Rendevous im Jenseits. So viel gequirlte Kacke habe ich schon lange nicht mehr auf einen Haufen gesehen, dachte ich. Dachte ich sogar sehr intensiv, sprach mit meinem Schatz über diesen (in meinen Augen Scheißfilm), bis er mir dann einen Aspekt nannte, der mich bis zum heutigen Tage nicht mehr los lässt. Nämlich der Sinn des Ganzen. Wie sehr uns eigentlich unsere Ängste beherrschen, wie sie unser Leben und Handeln beeinflussen, wie sie uns einengen, frustrieren und klein halten. Und ich denke da an etliche Situationen, wo ich mich nicht getraut habe meine Meinung zu äußern, mich zu wehren oder einfach das zu tun, wonach mir der Sinn stand. Grundgedanken ala- wie denkt der Andere dann von mir und ein übertriebenes Harmoniebedürftnis- quälten mich. Heute frage ich mich außerdem, wie oft ich eigentlich meine Gedanken, Reaktionen und Äußerungen hinter den Deckmänteln -gehört sich so, ist eben so, macht man nicht, schickt sich nicht, ist peinlich, was sollen denn die Anderen denken etc. versteckt habe. Doch war es wirklich immer nur Rücksichtnahme, Vorsicht, Vernunft, Anpassung und Hilfsbereitschaft aus der heraus ich gehandelt habe?
 
 
Nein, wenn ich ehrlich zu mir bin war es zu 90 % nur Angst, warum ich gehandelt habe- wie ich handelte! Und wie oft kam es vor, daß ich mich hinterher grün und blau geärgert habe. WARUM HATTE ICH NICHT DEN MUT, WARUM HABE ICH DIESES UND JENES NICHT GLEICH GESAGT, WARUM HABE ICH MICH SCHON WIEDER UNTERBUTTERN LASSEN? Und so habe ich heute mal angefangen mich zu beobachten. Jemand drängelt sich vor, ich sage nichts- warum? Viele kleine Dinge, die mir schon beim einkaufen begegnen. Gedanken wie: "Du kannst den doch jetzt nicht fragen, der hat genug zu tun!" habe ich heute zum ersten Mal ausgetauscht gegen: "Warum denn nicht, es ist sein Job oder?" Und immer wieder stelle ich fest, wie angstbesetzt ich eigentlich bin und beginne zu erfassen, woher meine extreme Reizbarkeit wirklich kommt. Und ich begreife: Meine Aggressivität rührt von meinen Ängsten. Wenn ich aggro bin, dann häufig nur aus 2 Gründen. 1. sauer auf mich selbst, warum ich schon wieder so feige bin und 2. um meine Ängste zu überdecken.
 
 
Okay, ich finde, um nun zum Film zurück zu kommen, ihn immer noch schlecht, aber ich hatte bisher noch keinen Film (außer Bleep) gesehen, der mich so sehr zum nachdenken gebracht hat!
1.11.07 20:10


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