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Und wieder einen Schritt weiter

So auch die anderen beiden Räume sind aufgeräumt. Es ist also alles aufgeräumt. Das Einzige, wo wir etwas geschummelt haben, war mit der alten Wäsche. Wir haben sie in Tüten gepackt und im Schrank verstaut. Und da bleibt sie, bis sie gewaschen ist. Ich finde das nämlich irgendwie demotivierend auf die Berge zu schauen. Auch hier eine Tüte nach der Anderen. Und da jetzt tatsächlich alles aufgeräumt ist, kann man auch putzen, weil man ja überall prima ran kommt. Die Küche ist im übrigen immer noch sauber (trotzdem ich täglich koche) und ich stelle fest, daß ich wieder zufriedener mit mir werde. Ja ich glaube mittlerweile auch, daß das alles wie ein Kreislauf ist. Wenn Du Morgens aufstehst und Deine Wohnung sieht kacke aus, dann geht es Dir nicht unbedingt besser. Wenn ich jetzt Abends schaue, was wir gemeinsam (mein Schatz und ich) geschafft haben, so geht es mir wieder etwas besser und ich freue mich darüber.
10.1.08 10:46


Fortschritte

Küche, Bad, Wohnzimmer/Büro, die Tiere und  Blumen- all das ist jetzt gemacht. Auch das Zeugs, was im Flur immer nur blöd rum stand ist verschwunden. Ich habe angefangen Wäsche zu waschen- oh mein Gott was für Berge sich so angehäuft haben. Aber die Handtücher, Socken und Unterwäsche sind schon geschafft. Es lichtet sich. Wer vorher in der Wohnung war und jetzt hinein kommt würde wow sagen, wer noch nie hier war, wahrscheinlich oh mein Gott.Aber da hier eh keiner groß zu Besuch kommt, ist das auch egal. Ich bin dabei mir anzugewöhnen gleich abzuwaschen und beim kochen kann man tatsächlich auch schon einen Teil wieder weg waschen, dann erschlägt es einen nicht so. Mein einziger Fortschritt des letzten Jahres war, daß ich mich aufgerafft habe zum kochen. Wer mich kennt, der weiß was ich mit aufraffen meine. Und es schmeckt sogar. Und so habe ich mich hingesetzt und neue Sachen ausprobiert- okay meistens muß ich immer noch nachlesen, wie genau was jetzt funktioniert und erst gestern habe ich begriffen, daß unser Herd auch wenn er keinen Propeller hat, zu den Umluftherden zählt. Deshalb kam das also immer leicht schwärzlich raus- lach. Na ja, jetzt weiß ich es ja. Jetzt fehlt eigentlich nur doch Rest Wäsche, der Pflanzen/Leseraum und das Schlafzimmer. Und dann muß ich nur noch lernen das auch zu halten. Oh Gott, hoffentlich schaffe ich das diesmal...

Ich versuche mir gerade ganz angestrengt NICHT die Gesichter meiner Leser vorzustellen, doch so ganz gelingt es mir nicht. Was soll ich sagen, einerseits bin ich erleichtert, das alles mal gesagt zu haben und andererseits kann ich mir auch die Fassungslosigkeit vorstellen und all das Entsetzen und Unverständnis. Aber dann sehe ich vor meinem geistigen Auge auch ein paar wenige Gesichter mit Verständnis und Erleichterung, weil da Eine ist, die das gleiche Problem hat. Und um die geht es mir. Ich werde nie vergessen, wie verdammt erleichtert ich war, als ich erfuhr, daß ich nicht die Einzige mit so einem Problem bin und erstaunt, wie verdammt viele dieses Problem haben. Früher, als ich begonnen hatte hier mein Tagebuch zu führen, da gab es jemanden, der hatte ebenfalls dieses Problem und führte darüber öffentlich Tagebuch. Das hat mir so viel bedeutet und ich habe ihn so bewundert, weil er das Problem angegangen ist. Immer wenn ich bei ihm wieder etwas darüber gelesen hatte, was er heute wieder in seiner Bude geschafft hat, verspürte auch ich die Lust etwas zu machen. Ich habe noch einige Zeit mit ihm per email geschrieben. Leider ist er dann irgendwann von der Bildfläche verschwunden, weil er ins Ausland gegangen ist. Nun jetzt muß ich wieder an ihn denken und hoffe sehr, daß es ihm gut geht und hey, wenn Du das hier lesen solltest, melde Dich doch einfach mal bei mir Damals als ich in der Integrationswohnstätte war, da habe ich wirklich eine Menge gelernt und was mich am meisten angekäst hat, war das kochen. Kein anderer mußte so oft in den Kochdienst wie ich. Damals fand ich das ungerecht und heute bin ich doch wieder froh darüber. Das Problem an all diesen Sachen jedoch ist nicht, es einmal zu machen- nein es immer wieder zu tun. In Zeiten, wo es mir gut ging, da klappte das alles auch, ich hatte im Heim sogar DAS Zimmer. Wenn Neuen das Heim gezeigt wurde, war mein Zimmer immer das kreativste und pikobello. Na ja, da ging es mir ja auch gut. Wenn ich mit vielen Menschen zu tun habe, ich meine nicht nur übers Internet, sondern real vor mir, dann geht es mir generell recht schnell wieder gut. Wenn dann noch ein geregelter Tagesablauf hinzu kommt und eine in meinen Augen sinnvolle Beschäftigung hinzu kommt (also nicht sowas wie Kugelschreiber bauen oder so), dann geht es mir gut. Nun ja, problematisch wird es nur, wenn eines nach dem anderen weg fällt. Es ist wie eine Kettenreaktion. Dominoeffekt. Nach und nach stürzt alles ein. Und je mehr eingestürzt ist, desto mühsamer ist das wieder aufbauen. Einer sagte aber mal: Die Kunst des Ganzen ( die wahre Stärke ) besteht darin, alles wieder aufzubauen! Es geht nicht darum, wie viel eingestürzt ist, sondern ob Du den Willen hast, alles wieder aufzubauen!
6.1.08 22:51


Leben lernen aber wie...

Willst Du Dein Leben in den Griff kriegen, so darfst Du keine großen Zukunftsreisen unternehmen. Es ist ebenfalls nicht förderlich sich in Traumwelten zu verstecken. Aber es ist auch nicht einfach. Beginne mit dem naheliegsten und das naheliegenste ist das worin Du wohnst, oder in meinem Falle haust. Es ist schwer vorstellbar und noch schwerer zu erklären, wie Dinge, die für einen ich sage mal normal,gesunden Menschen selbstverständlich und nebenbei erledigt werden, für jemanden wie mich eine große Überwindung und ja auch Herausforderung darstellen. Ich mag viele Dinge können, Talente haben- doch die eigentlich einfachsten Sachen gelingen mir nicht. Es ist schwer sich das einzugestehen und noch schwerer ist dies vor Anderen.
 
Und so habe ich nach dem doch tränenreichen Silvesterabend mich mit der Hilfe von unserem Admin, der zu Besuch war, an die Küche gemacht. Wir haben eine ganze Weile daran gesessen und auch viel Zeit zum Reden gehabt. Letzten Endes aber, konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Der erste Teil, in einem riesen Chaos, sah mit einem Mal passabel aus. Nicht schön, aber annehmbar. Und noch immer schwirrt mir der Satz im Kopf herum: "Jeden Tag ein bißchen." Und so habe ich es gemacht. Sogar jeden Tag eine Stunde, anstatt wie vom Admin angeraten eine halbe und ein bißchen was in der Wohnung verändert. Wenn man sich alles betrachtet, dann kriegt man die Krise- darf man gar nicht erst! Aber wenn man sich immer nur ein bißchen vornimmt und sein Auge auf das Geschaffte konzentriert, dann hat man sogar eine Motivation weiter zu machen. In einer Phase, wo man zu nichts mehr Lust hat, sich so tief in sich selbst vergraben hat, ist es sehr schwer heraus zu treten. Mancher mag sagen, nein viele- dann mach es doch einfach. Aber so einfach ist es nicht, nicht für Menschen wie mich. Man mag es kaum glauben, wie erdrückend das ist und es ist schwer erfaßbar. Doch es haben mehr Menschen das Problem, als man so denkt, nur wird es nicht hinaus getragen- zu groß ist die Scham. Aber irgendwann kommt wohl bei jedem der Punkt, wo er nach Hilfe schreit. Nicht nach jemanden, der alles für einen macht, sondern nach jemanden, der einen deshalb nicht abwertet und mit dem man darüber reden kann! Dann bedarf es eigentlich nur einer kleiner Anfangshilfe und Du beginnst von selbst endlich etwas zu verändern.
 
Es war einmal ein Mädchen, das war immer traurig und wenn es in den Spiegel sah, haßte es sich. Niemand verstand, warum sie so traurig war und so zog sie sich zurück. Doch dann eines Tages, es war zu Silvester, stand sie auf dem Balkon, tränenüberströmt und rief stumm zum Himmel- "Hilf mir! Bitte, bitte hilf mir doch!" Sie glaubte nicht an einen Gott, zumindest nicht so, wie ihr die Kirche Glauben machen wollte. Doch trotzdem kam schon am nächsten Tag jemand, von dem sie es nie erwartet hätte und half.
 
Dies sind wohl die kleinen Wunder des Lebens, die welche auftauchen, wenn Du denkst, daß nur noch der Tod Dich von all dem erlösen kann. Ich fragte mich in der letzen Zeit oft, warum ich noch hier bin. Mein Buch war geschrieben und ein Forum ins Leben gerufen. Aber nichts von Beiden hat erreicht, daß ich wirklich helfen konnte. Am allerwenigsten wohl mir selbst. Und doch war es gut, mein offizielles (zensiertes) Tagebuch zu führen (also nicht dieses hier), denn es hat mich zu meinem Schatz geführt und es hat mich meiner Mom noch näher gebracht als je zuvor. Aber jetzt weiß ich nicht mehr so recht, was ich schreiben soll- zumal auch der Titel nicht mehr paßt. Ich sehe mich nicht mehr als Sängerin und habe wirklich wirklich fest gestellt, daß mich dieser Berufszweig nie glücklich machen kann. Man muß dafür geboren sein, es reicht nicht aus, einfach nur singen und tanzen zu können. Da steckt viel mehr dahinter. Als ich vor einem halben Jahr DIE Chance bekam, habe ich sie abgelehnt. Ich habe in dem Moment, als man mir sagte, wie und was ich in meinem (Haupt-) Tagebuch und meinen anderen Pages zu schreiben hätte begriffen, daß das nur der Anfang einer Odysee ist, der ich nie gewachsen wäre. Sicherlich mögen nicht alle so ein, aber wenn Du wirklich Erfolg haben willst, dann mußt schon bereit sein, ein Stück Deiner Seele zu verkaufen. Ich bewundere die Menschen, welche diesen enormen Druck aushalten können, doch gibt und gab es einfach zu viele, die das eben nicht konnten/können. (Und dazu zähle ich auch mich) Und das ist nicht nur im Musikgeschäft so, ich glaube es ist in allen Bereichen, wo man mit der Öffentlichkeit arbeitet gegeben. Bis hoch in die Politik.
 
Nun ja, als ich das nach vielen, vielen Jahren endlich begriffen hatte- gab es für mich nur noch einen Fall in eine riesengroße Leere. Denn ich hatte keinen Plan B gemacht und das war wohl mein Fehler. So ließ ich mich gehen und wenn ich schreibe gehen, dann meine ich damit einfach alles. Als ich dann am Silvesterabend auf dem Balkon stand und mir erneut ein furchtbarer Gedanke kam, einer den ich eigentlich nicht mehr haben wollte wußte ich, jetzt muß etwas passieren! Ich wollte schon leben, aber nicht so. Ich glaube, daß keiner der Selbstmörder wirklich sterben will. Sie wollen schon leben, aber nicht so wie zuvor. Leider bekommen viele keine zweite Chance mehr. Denn Du wenn tod bist, ist das nicht wieder rückgängig zu machen!!! Ich verstehe jeden der sagt, ich will nicht mehr. ICH kenne dieses Gefühl und doch hat die Sache halt den Haken: Denn was wäre gewesen, wenn es doch anders gekommen wäre, wenn man nur den Mut gehabt hätte etwas zu verändern und so doch noch glücklich geworden wäre? Das will ich mir nie sagen müssen. Insofern man sich dies danach noch sagen kann. Das weiß ja keiner wirklich. Mein Glauben an ein Leben nach dem Tod, ist ja nur meiner, aber wenn es so wäre, dann würde ich mich zumindest DAS nie fragen wollen! Es gibt einen tollen Satz- ich bereue nicht, was ich getan habe- sondern das, was ich nicht versucht habe! Und das stimmt wohl. Und so versuche ich nun, wieder einmal aus meinem eigenen Schatten heraus zu treten. Vielleicht ist es das kurze Aufräumen in den letzten Tagen und vielleicht auch dieses offene Eingeständnis, was mir die Kraft gibt es wieder einmal zu versuchen...
 
Ich habe mich gefragt, was mich noch glücklich machen könnte. Und ich fand sogar eine Antwort darauf. Sie ist nicht sorfort umzusetzen und hat auch nichts mehr mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Es ist ein Traum und Schatzi sagte Gestern, daß man Träume nicht aufgeben soll. Und als ich diesen Wunsch zu einem Traum werden ließ, in diesem Moment wurde mir klar, daß es doch noch etwas gibt, was meinem Leben wieder einen Sinn verleihen und alles verändern könnte. Doch wie ich schon schrieb, ich plane nicht mehr meine nächsten Jahre, ich beginne ganz klein. Heute und Morgen sind wichtig. Aber diesen kleinen Traum, man nennt ihn auch Hoffnung, der wird mich antreiben und er ist sogar machbar. Doch dazu schreibe ich beim nächsten Mal mehr...
4.1.08 18:05


Frohes

Ich wünsche Euch Allen ein "frohes" neues Jahr und das Eure Vorsätze sich erfüllen mögen. Ich habe mir für dieses Jahr keine gemacht und nehme einfach hin, was so kommt- oder auch nicht. Dieses Silvester, war ein Silvester, wie ich es noch nie zuvor erlebt habe. Mir wurde mit einem Schlag vieles bewußt und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich nicht der typischen Feierlaune verfallen. Na ja, muß man ja auch nicht, gibt noch genug andere Tage im Jahr. Es gab mal eine tolle Neujahrspostkarte von Eulenspiegel (ein Satiremagazin), darauf war ein Hund abgebildet, der das Gesicht verzog und darauf stand geschrieben: Ist doch eh wieder die gleiche Sch... Ja, ja- fand ich irgendwie gut. Na ja...
 
Meine Mama sagte mir hingegen etwas sehr schönes und ich habe es befolgt. Sie ist derzeit in Berlin bei ihrer Bekannten und hatte mich deshalb vorher schon angerufen. Sie sagte, daß sie um 0 Uhr an mich denken werde und ich solle in den Himmel schauen und wenn ich eine Sternschnuppe oder einen hellen Stern sehe, dann ist sie es. Und hier ist meine Antwort darauf:
Liebe Mama,
 
ich habe genau das getan- es war zwar sehr neblig, aber in meiner Fantasie habe ich tausend leuchtende Sterne und eine wunderschöne Sternschnuppe gesehen und sie zu Dir mit all meiner Liebe zurück geschickt Denn Du bist nicht nur meine Mom, nein Du bist auch meine Freundin, jemand mit dem ich über wirklich alles reden kann. Jemand dem ich absolut vertraue, von dem ich immer eine ehrliche Antwort bekomme und der dennoch nie sein Taktgefühl vergißt. Jemand der mich nicht mit klugen Sprüchen überhäuft, wenn ich mich einfach nur ausweinen will und jemand der mich liebt und akzeptiert und zwar genauso wie ich bin. Jemand der mir alle meine Fehler verzeiht und mich niemals im Stich lassen würde. Zwischen all den Menschen, die ich kennen gelernt habe, bist Du der einzige Mensch, der so ist wie ich mir einen Freund vorstelle (weißt Du noch, wie wir über das Thema Freundschaft geredet haben und uns einig waren ) und mir zugleich die Liebe gibt, wie es nur eine Mutter vermag. Dabei ist völlig unerheblich, ob das genetisch auch so ist. Wenn ich uns vergleiche, dann wundere ich mich, warum wir uns doch so ähneln. Und ich stelle fest, daß wahre Freundschaft und Liebe nichts mit Genen zu tun hat, sondern mit dem, was aus dem Herzen kommt.Deshalb nennt man es wohl auch Seelenverwandschaft. Ich wüßte nicht, was ich täte ohne Dich. Man kann das auch nicht mit einer Partnerschaft vergleichen. Das sind 2 paar Schuhe. Ich liebe meinen Schatz natürlich ebenfalls, aber anders. Ein Mensch braucht auch Freunde und es witzig, daß mein Schatz und ich uns gleichermaßen mit unseren Müttern gut verstehen. Es ist nur schade, daß viele das wohl erst begreifen, wenn es fast zu spät ist. Nun wir Beide haben es glücklicherweise rechtzeitig erfaßt, was wir einander bedeuten und ich wünsche uns, daß wir das in diesem Jahr und in allen kommenden nie vergessen werden. Man kann nicht alles haben, dafür ist das, was man hat umso wichtiger. Das wollte ich Dir unbedingt noch einmal geschrieben haben! Ich liebe Dich...
1.1.08 05:06


Ein Song der viel aussagt... Doro Pesch: Hoffnung

Hoffnung


Des Lebens Sinn ist Hoffnung tragen
Durch Dornen seinen Weg zu schreiten
Sich durch ein Höllentor zu wagen
Um in die Finsternis zu gleiten
Der bitt`ren Liebe Schmerz zu finden
Der Versuchung widerstehen
In Glut der Leidenschaft sich winden
Dem Bösen ins Gesicht zu sehen

Gib mir Hoffnung dass es weitergeht
Hoffnung dass ich`s übersteh`
Hoffnung dass Du nie von mir gehst
Hoffnung dass es weiter geht

Give me hope in a hopeless hour
Give me hope and a way to believe
Give me hope strength in any hour
Give me hope
Give it all to feel relief

Denn jede Rose die gebrochen
Und jeder Stachel in Deiner Hand
Aus Verzweiflung zugestochen
Wird nur durch Liebe ausgebrannt

Gib mir Hoffnung dass es weitergeht
Hoffnung dass ich`s übersteh`
Hoffnung dass Du nie von mir gehst
Hoffnung dass ich`s überleb`

Und wenn die Nacht mich dann umhüllt
Und mich die Sehnsucht
Wachen zwingt
Den Raum mit Einsamkeit erfüllt
Bohrend in mein Herz eindringt...

Gibst Du mir Hoffnung dass es weiter geht
Hoffnung dass ich`s überleb`
Hoffnung dass Du nie von mir gehst
Hoffnung dass Du zu mir stehst

Give me hope in a hopeless hour
Give me hope and a way to believe
Give me hope strength, love and power
Give me hope
Give it all to feel relief
27.12.07 03:08


Schneeflocken

Es schneit- endlich wieder und während ich auf dem Balkon sitze, eingehüllt in eine Decke, stelle ich fest wie schön doch ein solcher Moment sein kann. In der absoluten Stille einfach da zu sitzen und nur zu beobachten. Kein Wort zu sagen und keines zu hören.

Mein Tages und Nachtrythmus ist verdreht... So wirklich egal war es mir nicht, denn wer macht schon die Nacht zum Tage und umgekehrt den Tag zur Nacht. Im Winter ist der Unterschied sowieso kaum zu bemerken; doch in Momenten wie diesem stelle ich fest, daß es doch Dinge gibt, die den Tag- oder zumindestens Momente von ihm erlebenswert machen.

Eigentlich mag ich den Winter gar nicht, besonders nicht, wenn er nur verregnet und kalt ist. Aber an Tagen wie diesen, wo es doch tatsächlich einmal schneit, hat er doch etwas sehr romantisches. Zeigt doch jede Schneeflocke auf eigenartige und abstrakte Weise einen Menschen. Keine Flocke sieht gleich aus, auch wenn sich auf den ersten Blick viele ähneln. Und ganz ähnlich wie die Schneeflocken fallen einige Menschen in mein Leben, bleiben ein Weilchen und irgendwann schmelzen sie dahin. Ja und sie fallen auch ganz unterschiedlich. Manche haben einen leichten Segelflug, andere hingegen fallen in großem Tempo. Und doch ganz egal, wie sie gefallen oder majestätisch gesegelt sind- alle kommen mal unten an. Ist es nicht auch so im Leben.? Sind wir nicht alle wie Schneeflocken. Jede anders und doch kommt jede unten an? Ich frage mich, was sie auf ihrem Flug wohl sehen, es muß doch schön sein, von so hoch oben ins Leben zu fallen?! Manche kleben auch an anderen fest, wie kleine Grüppchen. Nur die wenigsten fallen allein. Und dennoch schmilzt irgendwann jede (außer man lebt am Nordpol). Wichtig ist doch eigentlich, was man auf seinem Flug erlebt hat- doch hat leider auch nicht immer Einfluß darauf.

Nun auch ich bin eine Schneeflocke und manchmal nehme ich die Welt um mich herum wahr, traue mich sogar ganz kurz die Augen aufzumachen, auf meinem Flug. Doch die meiste Zeit schließe ich sie wieder ganz fest, aus Angst vor dem Fall. Wenn ich jetzt schon unten ankäme- so hätte ich jedoch kaum etwas zu erzählen, doch muß man das? Wenn die anderen Flocken mich fragten, was hast Du in der letzten Zeit gesehen oder erlebt, so müßte ich sagen- gar nichts, ich hatte die Augen zu. Und mir graust es davor, wenn sie aus ihrem erzählten, wie schön es war und was sie alles taten, weil es mir meine eigene Unfähigkeit meine Träume wahr werden zu lassen, bewußt macht.

Ich träume sehr viel und sehr gern. Wer kennt sie nicht, diese amerikanischen Filme, von einer kleinen heilen Welt. Wo das einzige Problem für den Dorfpolizisten ist, die Katze vom Baum zu holen? Doch die Wahrheit ist leider, daß es nur ein Film ist und es so einen Ort in der wahren Welt nicht gibt. Aber in meinem Herzen gibt es ihn und ich lebe manchmal dort ein Stück meines Lebens. Was also sollte mich dazu bewegen, ihn zu verlassen? Und ich glaube so geht es vielen und ich frage mich, warum es dann immer noch so düster aussieht. Vielleicht deshalb, weil die Anderen, genauso wie ich, sich nicht trauen die Augen zu öffnen. Das Erwachsen werden hat mich Dinge wie Vernunft und Realität lehren wollen. Doch ich war nicht bereit diese Dinge zu verinnerlichen. Sehr oft, fühle ich mich noch immer wie ein Kind und ich weiß natürlich, daß ich das nicht mehr sein darf. Irgendwann muß man wohl erwachsen sein, auch wenn es einen nicht glücklich macht. Vielleicht komme ich deshalb auch nicht mit mir klar. In manchen Augenblicken erwische ich mich trotzdem mit einem Teddy im Arm und frage mich, wie lange der Polizist wohl diesmal gebraucht hat die Katze vom Baum zu holen.

26.12.07 15:34


Wer bin ich...

Aus dem Leben gestohlen, in eine kleine Welt- innehaltend, abwartend nur vorübergehen vergessen, was sonst so erdrückend scheint. Einmal loslassen, um weiter durchzuhalten- auszuharren auf das was vielleicht noch kommen mag? Ist es schon an der Zeit weiter zu gehen? Wenn ja wohin, welche Tür wird sich mir öffnen, nachdem ich so viele zugeschlagen habe. Will ich wieder hinaus gehen, mich dem stellen- was ich nicht hören will? Werde ich die Kraft noch finden, mein Leben nach den Maßstäben zu gestalten, wie es sich für einen Menschen wie mich gehört? Werde ich sein- wie ich bin und wer bin ich denn eigentlich wirklich...

Wer bin ich, was kann ich- was definiert mich außerhalb meiner kleinen Welt? Bin ich wirklich die, die ich zu sein wünschte? Oder wollte ich nur so sein, wie ich dachte, daß man mich mag? Um Anerkennung buhlend, jedes Stück Aufmerksamkeit in mich aufsaugend- abhängig von den Launen Dritter; WEIL ICH UNFÄHIG BIN MICH SELBST ALS LIEBENSWERT ZU DEFINIEREN? Der ständigige Kampf um das, was man normal nennt hat mich aufgerieben. Zu oft schon mußte ich mich verstellen und zu oft schon habe ich erfahren, daß es in meinen dunkelsten Zeiten fast Niemanden gab, der bei mir blieb. Psychisch Krank zu sein, ist nichts was man sieht wie ein gebrochenes Bein. Wie oft schon hörte ich,ich sähe doch ganz normal aus. Ich habe Angst vor der Welt, verschanze mich vor meinem PC und meide alle Kontakte, bis auf die, die ich schon jahrelang kenne. Es ist leicht sich etwas vorzunehmen, aber es ist schwer es auch in die Tat umzusetzen. Ich habe eigentlich schon lange nichts wirklich sinnvolles mehr geschrieben. Wenn ich meine Einträge in meinem Hauptweblog durchgehe, merke ich wie oberflächlich sie geworden sind. Ich merke auch, daß es mir gegraust hat, mich Kritik zu stellen. Habe ich früher noch geglaubt, es würde mir helfen und vielleicht auch noch Anderen, wenn jeder alles wüßte- so ertappe ich mich heute immer öfter bei dem Gedanken, das geht keinen was an... Ich weiß nicht, wie mein Leben weiter gehen soll. Ich habe erkannt, daß das Musikgeschäft nicht mein Weg ist und ich die Welt auch nicht retten kann. Ich habe zudem erkannt, daß ich mich nicht zum Haudrauf eigne, da ich nicht so stark bin, wie viele mich sehen. Was also bin ich?

Ich sehe nicht gern in den Spiegel, weil mir nicht gefällt was ich sehe und weil ich mich nicht erkenne...


26.12.07 03:22


Alles Liebe zu Weihnachten :)

Ich wünsche Euch allen von Herzen ein schönes Weihnachtsfest voller Liebe und fern von Einsamkeit. Ich persönlich hege ja zum Weihnachtsfest meine ganz spezielle Einstellung, aber das sei dahin gestellt. Ich habe mich in den letzten Wochen zurück gezogen, weil mir zum einen nichts mehr zum schreiben einfiel und zum anderen meine Aggressionsschwelle zu hoch war. Ich wollte einfach nur noch meine Ruhe haben. Ich denke diese Phase kennt ein jeder. Ausgelöst durch ein paar Ereignisse meines letzten Berlinbesuches, und daraus resultierender Erkenntnisse hatte ich, wie sagt man noch gleich- komplett die Faxen dicke ^^Na ja, zumindest ist mein Heimweh nun gewiß nicht mehr so hoch und ich habe zum ersten Mal, seit ich hier in der Schweiz bin kein Bedürftnis mehr, dort hin zu fahren. Viele Dinge kommen und viele gehen. Das habe ich nun begriffen, auch wenn es mir ganz schön die Schuhe ausgezogen hat... Und noch immer bin ich nicht ganz rehabilitiert davon. Und bevor ich irgendwelchen Frust auf Euch los lasse, hatte ich beschlossen, lieber gar nicht zu schreiben. Wenn ein Mensch enttäuscht und verletzt ist, dann schreibt oder sagt er oft Dinge, die er sonst nicht gesagt hätte.

Nun ja, heute ist Heiligabend und wir haben uns doch tatsächlich einen Baum geholt und ich habe ihn auch schon geschmückt. Im Baumarkt sah er irgendwie viel kleiner aus- lachweg- Ich glaube unsere Wohnung ist wohl zu klein. Ja und wenn ich ihn so anschaue macht er mich doch gleich noch melancholischer und ich wünsche mir, daß es nur einen Moment gäbe, wo sich Niemand mehr einsam fühlen muß. Ich wünsche mir, daß der Sinn des Weihnachtsfestes nicht einzig in einem endlosen Konsumrausch läge, sondern stattdessen darin, einander mit Liebe und Achtung zu begegnen und das in sich selbst als oberstes Gebot verankern. Und ich wünsche mir, daß sich die Menschen nicht nur an Weihnachten und Feiertagen besinnen, daß sie einen kennen- sondern sich mit ehrlichem Interesse auch im "Alltagsjahr" die Zeit nehmen, um sich nach Dir zu erkundigen...

Von Herzen ein schönes und liebevolles miteinander am Heiligabend wünscht Euch Eure


Broken

24.12.07 01:27


Die 4 Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, daß man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden- sie wollen mich nicht. Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich. Die zweite Kerze flackerte und sagte: Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen nichts von Gott wissen. Es hat keinen Sinn mehr, daß ich brenne. Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus. Leise und traurig meldete sich die dritte Kerze zu Wort: Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich zur Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die Anderen, die sie lieb haben sollen. Und mit diesem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
 
 
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: Aber, aber- ihr sollt doch brennen und nicht aus sein! Fast fing es zu weinen an. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.
 

24.12.07 00:52


A... auf Grundeis

Es geht los, es geht weiter. Ich muß sagen, daß mir schon lange nicht mehr innerhalb von Sekunden der Arsch auf Grundeis gegangen ist. Mein Seelengefährte erzählte mir heute bereits, daß bei ihm sich die Vorfälle häufen und wie sehr ihn das belastet. Ich fragte mich schon, warum es bei mir nicht so schnell weiter geht, da höre ich auf einmal ein stöhnen, so laut wie nie zuvor, verbunden mit einigen anderen Geräuschen. Mein Gefährte war natürlich nicht Zuhause. Innerhalb von Sekunden sprangen etliche Gedanken durch meinen Kopf. Ich dachte an einen Einbrecher, da auch mein Tier sofort anschlug. Ich traute mich kaum noch vom Klo (da war ich nämlich, als ich die Geräusche hörte) und irgendwie kann ich mich noch immer nicht beruhigen. Ich bin einiges gewöhnt, aber noch nie war es so intensiv. Es ist wirklich nicht leicht über etwas zu verfügen, was vielen verborgen ist und es ist noch schwerer dies auch noch  gezielt auszubilden. Und dennoch will ich sie nicht missen..
19.11.07 23:49


ein Lied was mir viel bedeutet und warum

Ich habe hier ein Lied von Kenny Loggins raus gesucht, einem Sänger, der zu meinen absoluten Favoriten gehört und wirklich traumhafte Musik macht. Dieses Lied hat er für seine (Pflege)Tochter geschrieben und ich habe es einfach mal übersetzt, weil ich mich dort wieder finden kann. Es hat mit der Heimsache zu tun. Es waren nämlich nicht die Anderen, die mir etwas wollten- sondern ich selbst. Ich war auch so und heute wenn ich dieses Lied so höre, denke ich mir, es hätte eigentlich auch von meinen damaligen Betreuern insbesondere natürlich meinem Bezugsbetruer Jack kommen können. Es ging bei der ganzen Sache (um das jetzt endlich mal aufzuklären) darum, daß es endlich mal Menschen gab, die mir wirklich helfen wollten und es aus ihrem Herzen heraus gut mit mir meinten und ich diejenige war, die all diesen Menschen vors Schienbein getreten hat. Und deshalb bin ich dort hin gefahren, um zu sagen, daß sie Recht hatten und wie leid mir das alles tut! Das ich jetzt endlich weiß, was ich damals nicht sehen wollte- nämlich, daß sie es nur gut meinten. Nur leider hatte das nicht geklappt und ja, deshalb muß ich das Alles wohl in meinen Alpträumen aufarbeiten. Ich kam um mich zu entschuldigen und es hat nicht funktioniert...

Du und ich wir haben viel zu bereden,
und Du machst mich wahnsinnig
ich versuche das zu verstehen
Ich weiß, daß ich immer sage, daß ich es versuche
aber Du gehst wieder ganz allein zu Bett,
und Du liegst da in der Dunkelheit
und fragst Dich wieso 
 
 
Ich tue es für Dich und die Jungs,
weil Liebe Euch Freude lehren soll,
daß Deine Eltern versuchen Dir vorzumachen.
Ich tue es für Dich und für mich,
und weil ich immer daran glaube,
das nur eines zählt,
daß Du niemals aufgibst,
nie falsche Kompromisse schließt
und das ist es worauf es wirklich ankommt- die Liebe!

Du hast so viel Angst, daß Dein Leben vorbei ist,
und nichts was ich Dir sage, kann Deine Meinung ändern.
Wie kann jemand so egoistisch sein
und so viel Vergnügen haben Dich so zu qäulen,
schreit diese Frau mir zu und weint
Ich werde Dich immer in meiner Seele fest halten,
und ich werde Dich niemals ganz allein lassen,
aber Dein Vater lebt hier nun mal nicht mehr.

Jeder Mensch hat ein Boot auf dem Ozean,
aber die wenigsten segeln auf dem Meer
und ist dort jemand da für mich?
ICH bin bereit das zu glauben!
 
 
Ich tue es für Dich und die Jungs,
weil Liebe Euch Freude lehren soll,
daß Deine Eltern versuchen Dir vorzumachen.
Ich tue es für Dich und für mich,
und weil ich immer daran glaube,
das nur eines zählt,
daß Du niemals aufgibst,
nie falsche Kompromisse schließt
und das ist es worauf es wirklich ankommt- die Liebe!
17.11.07 00:16


geplättet

Habe gerade durch Zufall heraus gefunden WO und vor allem wie oft ein Videoclip (zu einem meiner Lieder) von mir im Netz (und nicht nur da) vertreten ist. Das hat mich doch sehr sprachlos gemacht! Nein tut es eigentlich immer noch und ich kann es nicht fassen, daß dieses Video, was ja eigentlich nur just for fun gemacht wurde, so beliebt ist! Ich habe es ja damals auf ein paar Videoplattformen eingestellt und natürlich frei gegeben. Da gibt es so verschiedene Optionen u.a. die für Fernsehsender und Co. Ich habe mir wirklich nichts weiter dabei gedacht (oder erhofft, außer vielleicht ein paar Leser mehr auf meinen offiziellen Seiten) und alles angekreuzt. Wieso auch nicht, davon abgesehen- wer würde sowas spielen wollen?! Dachte ich und jetzt seh ich so Frankreich, Griechenland, England, Amerika und einzelne (kleine) Fernsehsender spielen das. Ich bin geplättet...
16.11.07 18:16


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